Fragen über Fragen

·        Könnten Sie nicht einen Quellcode mit einem schönen Bild programmieren lassen, denman in seine eigene Homepage einbindet, um dort auch eine Abstimmung durchführen zu lassen bzw. Werbung für den Wiederaufbau des alten Rathauses zu betreiben? (Frage von Helmut Gobsch)

Im <head>-Bereich muß folgende Zeile eingefügt werden:

<script LANGUAGE="JavaScript" src="http://www.altes-rathaus-halle.de/scripte/script.js"></script>

Den Link mit Bildangabe fügen Sie an die Stelle Ihrer Seite wo diese Bild hin soll.

<a href="JavaScript:Fenster('http://www.altes-rathaus-halle.de/zustimmung.asp')">
<img src="ttp://www.altes-rathaus-halle.de/bilder/hallelogo.gif" border="0" width="198" height="48"></a>

 

·        Wird der Marktplatz nicht zu klein?

Nein. Auch nach der Wiederbebauung mit Altem Rathaus und Ratswaage bzw. einem Nachfolgebau würde der Obermarkt immer noch deutlich größer sein als der gewiss nicht kleine Leipziger Marktplatz. Eine Verlegung der Straßenbahnschienen zur Heide ist ohnehin vorgesehen. Damit gewinnt man zusätzlichen Platz für Handel und Wandel. Zwischen Ratshof und Altem Rathaus würde wieder ein Hof entstehen, der ebenfalls für kulturelle und kommerzielle Zwecke genutzt werden könnte, z. B. für einen Blumen- oder Trödelmarkt. Nicht zu vergessen, dass Halle noch über den Hallmarkt und den Alten Markt verfügt.

·        Wäre das wieder aufgebaute Rathaus nicht doch ein Neubau?

Auch unmittelbar nach der Wiedererrichtung würden wir nicht vor einem 100%igen Neubau stehen. „So sind die unterirdischen Baureste des Gebäudes ... in einem nahezu ungestörten Zustand noch erhalten.“ (Landesamt für Archäologie) Diese unterirdischen Bauteile würden - wie schon beim Halberstädter Rathaus und beim Potsdamer Fortunaportal geschehen - in das wiederaufgebaute Rathaus einbezogen. Der Verbleib einiger Teile ist bekannt. Weiteren sind wir „auf der Spur“. Für die Gebäudehülle könnte zu einem großen Teil natürliches, nicht erst in unserer Zeit entstandenes Baumaterial eingesetzt werden, wie Ziegel, Kalkmörtel, Sandstein. Der Eindruck eines Neubaus schwindet im Laufe der Jahrzehnte immer mehr. Auch dieses Gebäude würde altern und das „Problem Neubau“ den Betrachter immer weniger bewegen. Ein Gebäude ist ohnehin einem Organismus vergleichbar, der einer ständigen Erneuerung unterliegt.

·        Wie kann der Wiederaufbau finanziert werden?

Es gibt viele Möglichkeiten: Nach dem Modell „Eigentumswohnung“ könnte man z.B. an „Eigentumsgeschäfte“ im Erdgeschoss denken., wodurch ein wesentlicher finanzieller Beitrag geleistet würde. Auch andere Finanzierungsmodelle sind denkbar. Wurde schon ernsthaft geprüft, ob nicht ein privater Investor bereit wäre, das Alte Rathaus errichten zu lassen, um die Nutzfläche dieser ersten Adresse an Interessenten zu vermieten? Ist es nicht möglich, einen Vertrag zwischen der Stadt und einem privaten Investor so zu gestalten, dass die Stadt nach 99 Jahren Eigentümer des neuen Alten Rathauses wird? Ähnliche Verträge (Stichworte Erbbau-recht, Public-Private-Partnership) gibt es anderenorts. Aber es wäre auch möglich, in Teilschritten zu beginnen wie in Potsdam mit dem Fortunaportal. Durch Spenden ließen sich bildkünstlerische Details finanzieren.

·        Die Oberbürgermeisterin hat sich doch gegen den Wiederaufbau des Alten Rat-hauses ausgesprochen. Ist damit nicht eine Entscheidung gefallen?

Die OB hat ein Recht auf ihre persönliche Meinung. In einem Gespräch im März 2001 hat sie uns jedoch auch mitgeteilt, dass sie sich dem Wiederaufbau nicht widersetzen würde, wenn die Mehrheit der Bürger ihn wolle.

·        Sollte man mit dem Wiederaufbau nicht warten?

Viele Menschen kennen das Alte Rathaus noch und würden sich freuen, wenn sie erlebten, dass der Wiederaufbau in Angriff genommen wird. Wenn wir zu lange warten, könnte der Punkt kommen, dass der Wiederaufbau endgültig verworfen wird. Errichtet man ein Gebäude wieder, das z.B. 100 Jahre von der Oberfläche verschwunden ist? Bei zu langem Warten besteht die Gefahr, dass die Fläche mit etwas anderem als dem Alten Rathaus bebaut wird. Zudem ist es sehr zweifelhaft, ob das Hinausschieben des Wiederaufbaus andere Bauvorhaben beschleuni-gen würde.

 

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